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Der Pensionsfonds wurde vom Gesetzgeber als Durchführungsweg der bAV mit besonderen Möglichkeiten ausgestattet. Er eignet sich für die Nutzung der steuerlichen Förderung gemäß § 3 Nr. 63 EStG und stellt darüber hinaus ein geeignetes Instrument dar, um bestehende Versorgungsverpflichtungen aus dem Unternehmen auszulagern (§ 3 Nr. 66 EStG). 

Der Pensionsfonds teilt sich in zwei wichtige steuerliche und auch vertriebliche Themenkomplexe auf:

1. Im Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG können bis zu 4% der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze West der allgemeinen Rentenversicherung jährlich steuer- und sozialversicherungsfrei zu Gunsten eines Pensionsfonds aufgewendet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieser Beitrag um weitere 1.800 Euro jährlich steuerfrei erhöht werden. 

2. Im Rahmen des § 3 Nr. 66 EStG können bestehende Versorgungsverpflichtungen aus Pensionszusagen oder Unterstützungskassen-Zusagen mittels steuerfreier Zahlung eines Einmalbeitrags auf den Pensionsfonds übertragen werden, um die Bilanz des Unternehmens von diesen Belastungen zu befreien.


Pensionsfonds gem. § 3 Nr. 66 EStG:

  • Sicherstellung der künftigen Erfüllbarkeit des Versorgungsversprechens
  • Sicherung der Altersversorgung des Gesellschafter-Geschäftsführers
  • Erleichterung eines Unternehmensverkaufs oder einer Unternehmensnachfolge
  • Trennung des Pensionsgeschäfts vom operativen Geschäft
  • Mittelfristig erleichterte Fremdkapitalaufnahme (Basel II)
  • Reduzierung der Insolvenzsicherungskosten
  • Auslagerung von betriebsfremden Verwaltungsaufgaben